IBM kündigt neue Speicherlösungen für medizinische Bildgebungsverfahren und Patientendaten an

IBM Breaks New Ground with Interoperable Medical Imaging and Patient Dat...

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IBM kündigt eine neue Kombination fortgeschrittener Technologien der Bildgebung und Informationsarchivierung an, die Organisationen im Gesundheitswesen und in der Forschung den vollständigen und rechtzeitigen Zugang zu wichtigen Bild- und Diagnostikinformationen für die Behandlung ermöglicht - unabhängig von der Herkunft, dem Alter oder der Speicherstelle der Information. Das neue IBM Healthcare-Image- and Information-Grid-(HIIG-)Framework wurde auf offenen Standards entwickelt. Es bildet die technologische Grundlage für eine effizientere Patientenbetreuung durch eine schnellere Entscheidungsfindung auf Basis fundierter Informationen, die genau zu dem Zeitpunkt zur Verfügung stehen, der für die Behandlung eines Patienten wichtig ist. Dies kann gleichzeitig zu einer Kostensenkung führen.

Im Bereich der bildgebenden Verfahren besteht ein gesteigerter Bedarf an skalierbaren Archiven, an einer stabilen Anwendungsarchitektur für Bilder und an Zugriffsmöglichkeiten auf Bilddatenbanken mit einer patientenzentrierten Sicht auf die Daten. Zudem sind bildgebende Verfahren längst keine Domäne der Radiologie mehr, sondern durchdringen das gesamte Gesundheitswesen. Bisher war es für Organisationen im Gesundheitswesen aber schwierig, neue Technologien in ihre heterogene Systemlandschaft zum Vorteil des Patienten zu integrieren. Der IBM HIIG Framework bietet hierzu einen neuen Ansatz. Die klassische Silostruktur, in der verschiedene Fachabteilungen oft nebeneinander organisiert sind, wird durch eine zukunftsweisende und interdisziplinäre Netzwerkstruktur abgelöst.

HIIG ist eine serviceorientierte Lösung, die auf offenen Standards und interoperablen Diensten aufbaut. Sie bietet Organisationen im Gesundheitswesen integrierte Werkzeuge und eine Roadmap für die Entwicklung organisationsweiter medizinischer Bildarchive. Das Healthcare-Image- and Information-Grid HIIG basiert auf der virtualisierten und automatisierten Grid-Medical-Archive-Solution (GMAS), die wichtige medizinische Daten schützt, auf mehrere Standorte verteilt und im Speicher-Grid nutzbar macht.

Neue Funktionen für IBM GMAS Software

IBM kündigt zudem neue Software-Funktionen für die IBM Grid-Medical-Archive-Solution (GMAS) an, die eine leistungsfähige, Grid-basierte Speicherlösung darstellt. Die neue Software-Komponente Grid Access Manager (GAM) V2.1 wird Anwendungen in den Bereichen digitale Pathologie, Massenspektrometrie und Durchlauf-Screening unterstützen, die performanten und verlässlichen Network-Attached-Storage (NAS) benötigen.

GAM wurde entwickelt, um große Mengen von Archivdaten wie CT-Bilder und Mammographien aber auch digitale Videos und Dokumente zu verwalten und aufzubewahren, die im allgemeinen nur einmal geschrieben und selten überarbeitet, aber häufig gebraucht werden. Viele medizinische Anwendungen und Forschungsanwendungen erzeugen aber auch riesige Mengen an Transaktionsdaten. Das neue GAM V2.1 Distributed-Gateway-Feature, entwickelt auf Basis des IBM General-Parallel-Filesystems (GPFS), stellt hoch performante skalierbare NAS-Kapazitäten zur GMAS für Transaktions- und Forschungsdaten zur Verfügung und ermöglicht so eine hohe Leistungsfähigkeit und Unterstützung für bis zu einer Milliarde Objekte.

Das Distributed Gateway Feature dient auch als traditioneller GMAS-Gateway und kann dazu verwendet werden, Daten in einer kundendefinierten ILM-Struktur kostengünstig zu archivieren und lebenslang zu schützen, unabhängig von Speicherstufe und -ort. Damit können Gesundheits- und Forschungseinrichtungen GMAS sowohl für Forschungs- und Transaktionsdaten als auch für Referenzdaten verwenden und damit die Komplexität, den Aufwand und die Kosten reduzieren, die durch die Verwaltung mehrerer Silo-Lösungen entstehen würden. Ein weiteres neues Feature der GAM V2.1 ist der Distributed-Control-Node. Er stellt ein erweitertes Control-Node-Software-Replikations-Feature zur Verfügung, um den Zugriff auf Bilder zu verbessern, die Netzwerkleistung zu erhöhen und gleichzeitig den universalen Datenzugang von jedem Ort aus zu ermöglichen.

Das neue GAM V2.1 unterstützt das IBM Blade Center und die IBM System Storage N-Serie und trägt damit ebenso wie die GMAS dazu bei, langfristig die Betriebskosten zu senken. Kunden können die Speicherauslastung damit um bis zu 100 Prozent steigern, die Hardwarekosten bis zu 30 Prozent senken und bis zu 35 Prozent an Strom- und Kühlungskosten sparen. Der neue VMWARE ESX-Support ermöglicht Kunden auch eine bis zu 6-zu-1-Verdichtung von Gateways. IBM GMAS stellt zusätzlich iSCSI-Unterstützung mit IBM N series-Speicher bereit.

Die Vorteile von IBM GMAS sind aus klinischer und informationstechnischer Perspektive:

- Unterstützung für Transaktions- und Referenzdaten
- Verbesserte Betriebszeit für Anwendungen und erhöhte Verlässlichkeit
- Proaktive Datensicherung mit Echtzeit-Ausfallsicherung und -Synchronisation
- Petabyte-Skalierbarkeit und verbesserte unternehmensweite Speicherauslastung
- mehrere Standorte, mehrstufige Speicherhierachie und Arbeitsschritte mit mehreren Anwendungen
- Gesenkte Betriebskosten durch Automation und Virtualisierung

IBM GMAS ist eine integrierte Lösung, die auf dem System Storage Grid Access Manager, IBM Modular Servers, IBM System Storage und IBM GTS und Business Partner-Services basiert.

Einer der Referenzanwender von GMAS ist das Medical Center der New York University (NYU). Die NYU-GMAS-Lösung, die eine Anfangskapazität von 120 Terabyte hat, wurde in weniger als sechs Wochen installiert und speichert gegenwärtig Bilder von Siemens Medical-Radiologieanwendungen. Es wird erwartet, dass die Lösung auf andere medizinische Fachgebiete in der Zukunft ausgedehnt wird.

Preise und Verfügbarkeit

Die neuen Features werden voraussichtlich ab Dezember erhältlich sein. Der Distributed Gateway wird voraussichtlich Mitte 2009 erhältlich sein. Weitere Informationen unter www-03.ibm.com/...

08.12.2008, Wibke Kress




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