 |  | | Autor: |  | Ulrich Fuchs (---.dip.t-dialin.net) |  | | Datum: |  | 02.05.07 |  | Liebe Frau Heine,
bitte bleiben Sie beim Marketing - mögen Sie den Kern von relationalen Datenbanken noch halbwegs treffen, bei den objektorientierten liegen Sie wirklich meilenweit daneben, dem Artikel merkt man (leider) an, dass Sie nichts von der Sache verstehen, über die Sie da schreiben. Bei so ziemlich jeder Aussage müsste man den Rotstift ansetzen...
| Damit ändert sich aber in der Datenbank der gesamte
| Zusammenhang seiner Verträge. Laut
| Datenbank hat nun Herr Erwin Fröhlich sämtliche Verträge
| abgeschlossen
Das ist eine Frage des Datenmodells, nicht des Datenbankkonzeptes
| In einer objektorientierten Datenbank wird jeder Datensatz
| als ein Ganzes gespeichert.
Nein.
| Abschluss der Versicherungspolice
| deutlich. Diese wird ebenfalls als ein Objekt gespeichert als
| Dokumententyp Vertrag
| Dokumtententypnr. 4
| Versicherungspolice
| Kundennr. 123
| Herr Erwin Müller
| Gartenstraße
| Berlin
Nein, auch objektorientiert wäre der Herr Müller ein(!) Objekt und würde nicht in jeden Vertrag heineindupliziert.
| Dies
| steigert die Leistungsfähigkeit der Suche innerhalb der
| Datenbank.
Nein, dies steigert (minimal) die Leistungsfähigkeit der Verknüpfung zwischen Sätzen, die Suche auf komplexen Datenbeständen wird dadurch weniger leistungsfähig.
| erden viele Informationen jedoch doppelt
| gespeichert – man spricht hier von
| redundanter Datenhaltung.
Nein.
|
| Jetzt heiratet Herr Erwin Müller,
| Die Datensätze werden hierdurch nicht geändert, ebenso wenig
| der Zusammenhang, in welchem
| sie gespeichert wurden. Wenn jetzt ein älterer Kollege sich
| an Herrn Müller erinnert und
| nach ihm in der Datenbank sucht, wird er ihn wie eh und je
| finden.
Das wäre ein ziemlicher Fehler im Datenmodell. Denn jetzt findet in Ihrem Beispiel niemand mehr die Verträge, die zu Herrn Fröhlich gehören. Die laufen in Ihrem Beispiel noch alle auf Herrn Müller.
|
| Zum einen ist die Suche in relationalen Datenbanken deutlich
| verstrickter als in
| objektorientierten Systemen.
Das Gegenteil ist der Fall
Ergebnis sind längere
| Suchzeiten.
Das Gegenteil ist der Fall
Meiner Meinung nach folgen
| hieraus auch weniger Möglichkeiten der Suche.
Das Gegenteil ist der Fall
In jedem Falle
| sind die verschiedensten
| Suchmöglichkeiten innerhalb einer objektorientierten Struktur
| deutlich einfacher zu
| gestalten.
Das Gegenteil ist der Fall
| Zum anderen garantiert die objektorientierte Datenbank
| Unveränderlichkeit.
Um Gottes Willen...
Beste Grüße
Ulrich Fuchs |

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